OER-Aktivitäten an den Standorten

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#1

Hallo Miteinander (@OER),

ich mach jetzt einfach mal den Anfang mit der auf dem #bibtag18 angedachten Darstellung der jeweiligen Aktivitäten. Hier also für die UB Gießen.

Abgelegt habe ich alles gleich in der OER Worldmap, daher hier nur die Verweise zu den beiden “Services”:

  1. YouTube-Kanal der Universitätsbibliothek der JLU Gießen:

  2. ILIAS-Angebote der Universitätsbibliothek der JLU Gießen

Freue mich auf Eure Beispiele!

Viele Grüße
Frank

P.S.: Ich hoffe, dass ich das mit dem Taggen und Kategorisieren so richtig gemacht habe, sonst korrigiert mich bitte. Ich müsste dank des @OER auch in Euren Mailboxen gelandet sein, oder?


#2

Hallo in die @OER -Runde!

Ich folge mal dem Beispiel von Frank und schreibe etwas zu meinen Aktivitäten rund um OER (und Bibliotheken).

Seit 2016 bin ich im Team OER in J&K - Agentur Jöran und Konsorten tätig und bin dort verantwortlich für die Blogredaktion von OERinfo - der Informationsstelle OER. Außerdem bin ich im Team der OERcamps, dem Treffen der Praktiker*innen zu digitalen und offenen Lehr-Lern-Materialien im deutschsprachigen Raum.
Wenn ich dann noch dazu komme, schreibe ich außerdem auch im Blog BibOER.

Andere Veröffentlichungen zu OER und Bibliotheken:
Fahrenkrog, Gabriele: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört. In: Informationspraxis, Bd. 2, Nr. 1 (2016). http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.26628

Fahrenkrog, Gabriele; Plieninger, Jürgen: Management von Open Educational Resources (OER) in Bibliotheken. In: Handbuch erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, , 59. Aktualisierungslieferung. Hamburg: Dashöfer, 2017 (Ungekürzte Autor*innenfassung, PDF)

Bis auf sehr wenige Ausnahmen sind alle Materialien die ich beruflich und privat erstelle unter einer freien Lizenz verfügbar. Sie sind also selbst OER, wie z.B. der Selbstlernkurs 23 Mobile Things.

Ein paar Tipps, wo man sich generell zum Thema OER informieren kann:

Weil ich praktisch jeden Tag mit allen Facetten rund um OER befasst bin, kenne ich mich ausgezeichnet aus und stehe gerne - soweit ich es einrichten kann - für Fragen und Informationen zur Verfügung.

VIele Grüße!
Gabi


#3

Lieber Frank,

herzlichen Dank, danke für die Info und auch dafür, dass du direkt die World Map benutzt hast! Ich habe gerade noch die Universität Gießen als Betreiber und ILIAS als Tool ergänzt:

https://oerworldmap.org/resource/urn%3Auuid%3A5f3ac850-ee1e-4e65-a26a-33541bf01d5a?
https://oerworldmap.org/resource/urn%3Auuid%3A2dc0b8a7-f464-47ba-b285-a0fc26cd1ecd?

Wenn du willst, kannst du dich gerne bei der JLU noch “affiliaten” indem du angemeldet das Profil aufrufst und dort auf “I`m a member” klickst.

Spannend finde ich ja, dass bei Euch ILIAS von der Bibliothek betrieben wird, bei vielen anderen Hochschulen sind ja eher die E-Learning-Abteilungen dafür zuständig…

@OER


#4

Moin Jan (@trugwaldsaenger),
da muss ich wohl einen falschem Eindruck mit unseren ILIAS-Inhalten erweckt haben, die Plattform selbst wird nicht von uns in der Bib, sondern tatsächlich vom Hochschulrechenzentrum betrieben. Wir nutzen ILIAS nur für das Ablegen unserer Inhalte in unserem ILIAS-Bereich, daher wollte ich in der WordMap eigentlich die “Art des Services” auf “Inhaltsquelle” und nicht LMS setzen… Ich habe das nun korrigiert.
Danke auch für das Hinzufügen der JLU, ich spreche mal die ILIAS-betreibenden & OER-Kollegen an, ob sie vielleicht die Bereiche in der Map anpassen möchten.
Viele Grüße
Frank


#5

Hallo zusammen,

auch von mir hier die Infos zu den @OER Aktivitäten an der Hochschulbibliothek Reutlingen.

Wir sind Partner im ZOERR Projekt (hier der Link zum OER World Map Eintrag), in dem ein OER-Repositorium für alle Hochschulen aller Hochschularten in Baden-Württemberg an der UB Tübingen aufgebaut wird.

Von Reutlingen aus sprechen wir Vertreter aus den Bibliothekn und Didaktik bzw. E-Learning Stellen der HAWs des Landes an, um Multiplikatoren für das Thema OER und das Repositorium zu werben.
Unsere eigenen Dozenten informieren wir natürlich auch, z.B. habe ich in einem Moodle-Kurs einige Informationen zu OER und Creative Commons zusammengestellt. Den Kurs findet ihr auf www.oerbw.de zum Reinschauen und Nachnutzen veröffentlicht.

Außerdem sind die Bibliotheksleitung und ich noch Mitglieder in der Themengruppe OER des HND-BW.
Das HND-BW ist ein vom Wissenschaftsministerium gefördertes Netzwerk in Baden-Württemberg zur Weiterentwicklung digital gestützter Hochschullehre mit Vertretern aus den verschiedensten Bereichen der staatlichen Hochschulen, von Dozenten über Rechenzentrumsleitung und E-Learning Stelle bis zur Hochschulleitung.
In der Themengruppe OER haben wir bisher u.a. einen openUp Workshop zur Schulung der Mitglieder durchgeführt und einen Maßnahmenvorschlag zur Förderung von OER in Baden-Württemberg erarbeitet.

Im September findet die nächste HND-BW Konferenz mit einem OER Workshop und Projektberichten aus unserer Förderlinie statt. Mit dabei ist auch das AB-ER Projekt aus Karlsruhe, dass sich mit Annotations- und Anreizkonzepten für OER Repositorien befasst.

Soviel erstmal dazu. Mehr Details zum ZOERR kann ich gerne bei Bedarf ergänzen.

Viele Grüße,
Anja


#6

Hallo Anja,

das ZOERR Projekt ist, wie ich finde, ein wirklich spannendes Projekt und ich bin sehr interessiert daran zu erfahren, welche Entwicklung es nimmt.

Viele Grüße
Gabi


#7

Wenn du eine offen zugängliche Diskussion wolltest, dann hast du alles richtig gemacht. Wir wurden allesamt benachrichtigt.


#8

Hallo an alle @OER,

es folgen nun auch die Aktivitäten der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). Wir haben das Meiste schon fleißig auf der OER World Map eingetragen.

Die SLUB arbeitet sehr eng mit dem OERsax-Projekt aus der aktuellen Förderrichtlinie des BMBF, zusammen. Leider läuft es im Juni jetzt aus. In diesem Rahmen organisierten wir gemeinsam die ersten sächsischen OER-Tage und führten Multiplikator-Kurse durch.

Die SLUB produziert selbst OER und stellt sie auf der Lernplattform OPAL bzw. auf YouTube frei zur Verfügung. Beispiele findet ihr auf der OER World Map unter Veröffentlichungen. Ein Login ist für unsere E-Tutorials nicht notwendig, sodass dem Anspruch der Offenheit im Zugang Rechnung getragen wird.

Darüber hinaus haben wir ein ständiges Beratungsangebot zu OER in der Wissensbar implementiert. Während eines kostenfreien, 30-minütigen Termins beantworten wir Fragen zu Lizenzierung, Recherche und Veröffentlichungsmöglichkeiten in Sachsen.

Eine besondere Kooperation, die zufällig entstand, besteht mit dem Schulportal Thüringen. Dort werden fleißig Digitalisate der SLUB in Arbeitsbläätern genutzt und schließlich als OER veröffentlicht - ein sehr interessanter Zweig für Bibliotheken, weswegen ich auch die Integration der Digitalisate aus der der Deutschen Digitalen Bibliothek in edu-sharing so spannend finde. Filmmaterial dazu gibt es hier.

Was ich noch so tun möchte:
Ich finde den Ansatz von ZOERR sehr spannend und erkenne die Potenziale von edu-sharing für eine landesübergreifende Vernetzung. So etwas könnte ich mir für die SLUB auch vorstellen, da wir als Landesbibliothek einerseits bereits eine zentrale Institution darstellen und durch die Aufmerksamkeit, die das OERsax-Projekt erregt hat, hier auch schon mehrere offene Ohren exisitieren. Von daher freue ich mich über die Möglichkeit eines offenen Erfahrungsaustausches hier auf Discourse :slight_smile:

Herzliche Grüße
Daniela


#9

Danke für die Informationen, @Bibliomantin.

Mich interessiert, wie stark das Angebot genutzt wird und was die am häufigsten gestellten Fragen sind. Kannst du da was zu sagen?


#10

Das Problem mit der Wissensbar ist, dass man sie erst einmal finden und kennen muss. Die meisten Anfragen kommen über persönliche Kontakte zustande. Ich rechne solche Beratungen als Wissensbar-Termin ab, auch wenn sie nicht über das Portal gebucht wurden.
Die Masse der Fragen landet aktuell noch bei den Leuten aus dem OERsax-Projekt. Dort ist ja auch das Medienrecht mit drin und widmet sich den rechtlichen Aspekten von OER. An der Stelle bestehen auch die größten Unsicherheiten, vor allem wenn es um Detailfragen geht.
Spannend wird das Angebot der SLUB sicherlich erst, wenn die Ansprechpartner an den Hochschulen mit Projektende nicht mehr alle da sind. Das abschließende Strategiegespräch hat jedoch auch ergeben, dass die SLUB als übergeordnete Instanz nicht so attraktiv ist, wie ein E-Learning-Ansprechpartner an der Uni, der auch die lokalen Gegebenheiten kennt. Es wurde sogar der Wunsch laut, auf Landesebene eine Stelle für Rechtsberatung zu finanzieren, die sich nur den medien- und urheberrechtlichen Fragen annimmt, mit denen die Justiziariate überfordert sind. Das können auch wir als SLUB nicht leisten.

Fazit: Die Wissensbar ist eine Stelle für die Expertenberatung. Wir haben es demnach mit vereinzelten Anfragen zu tun. Als kompetente Kontaktstelle, wie in Sachen Open Access, muss sich die Bibliothek erst noch beweisen und auch dann ist es notwendig, die hochschulspezifischen Rahmenbedingungen zu kennen. Problematisch sind rechtliche Fragen, die wir nie zufriedenstellend (da ohne Garantie) beantworten können. Über die Hochschulen hinaus ist der Service bislang nicht bekannt bzw. wird nicht angefragt.